Dinge, die man beim Fotografieren falsch machen kann (aber nicht muss), Teil 1

Heute mal was mit Inhalt. Kein Bild, nur Text… Ich behaupte mal, ich kann mir ein gewisses Urteil darüber erlauben, was jemand beim Fotografieren falsch macht. Und ohne viel Worte gleich zum ersten Punkt:

  • Automatikmodus

Die Kamera im Automatikmodus lassen hat (meiner Meinung nach) nichts mit fotografieren zu tun, das ist knipsen. Wer auch nur einen Hauch Interesse daran hat, sein Bild zu „kontrollieren“, sollte den Automatikmodus schnellstens vergessen. Die Kamera wählt alles automatisch: Blende, Belichtungszeit, ISO-Wert, Blitz, nur um ein Bild zu machen, das ihrer Meinung nach gut belichtet ist. Was dabei raus kommt, sieht man dann auf Konzerten oder bei Sportveranstaltungen. Da schaltet sich der Blitz (weil tendenziell zu dunkel) zu, der Hinterkopf des Vordermanns wird angeblitzt und der Rest des Bildes… Naja… Man muss sich einfach im Klaren darüber sein, dass der in einer Kamera verbaute Blitz (abhängig vom Kameramodell) im besten Fall so um die 5 Meter reicht. Da kommt nicht viel vorne an, wenn man irgendwo auf der Tribüne sitzt… Auch in Zoos fällt das immer wieder auf: dunkler Raum, Glasscheibe und schön dagegen geblitzt. Mal ganz davon abgesehen, dass in den abgedunkelten Bereichen der Zoos das Fotografieren mit Blitz eh nicht erlaubt ist.

Nur wie den Automatikmodus umgehen? Eigentlich ganz einfach: Einen der 3 Modi wählen.

  • Blendenvorwahl, auch Zeitautomatik (die gewünschte Blende wird eingestellt, die benötigte Belichtungszeit wählt die Kamera)
  • Zeitvorwahl, auch Blendenautomatik (die gewünschte Belichtungszeit wird eingestellt, die benötigte Blende wählt die Kamera)
  • manueller Modus (die gewünschte Blende und Belichtungszeit wird vom Benutzer eingestellt)

Es gibt noch weitere Modi auf die ich jetzt aber nicht eingehen möchte.

Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, könnte man jetzt noch den ISO-Wert mit ins Spiel bringen. Den würde ich für den Anfang erst mal fix auf einen Wert (am besten 100) einstellen. Warum? Weil so die Veränderungen, die man eventuell an Blende oder Belichtungszeit vornimmt, sichtbar sind. Würde man den ISO-Wert wieder von der Kamera automatisch einstellen lassen, versuchen die, ein unterbelichtetes Bild durch Erhöhung des ISO-Werts wieder „aufzuhellen“. Dabei kann der ISO-Wert schnell in Bereiche gehoben werden, die zu einem deutlich sichtbaren Rauschen im fertigen Bild führen.

Das war´s mal für jetzt, demnächst geht´s weiter…